Geburtstagswünsche 2011
16. Juni 2011
Eine 9 zierte die 20 nun. Leben freute sich auf diesen Tag. Morgens wollte sie zur Massage und nachmittags sollten ein paar Gäste zum Kaffee vorbei kommen. Bewusst hatte sie sich entschlossen, den Tag ohne die Familie zu verbringen. Den Telefonanruf um 5.30 Uhr überhörte sie geschickt, wohlwissend wer der Anrufer war. Immerhin befand sich das Telefon im Wohnzimmer. Nachmittags allerdings war es dann soweit. Mutig nahm sie ab, um die Glückwünsche Ihrer Mutter entgegen zu nehmen. Plätschernd bemühten sich beide, das Gespräch am Laufen zu halten. Als die Tochter nach dem weiteren Tagesverlauf der Mutter fragte, erfuhr sie, dass die Befragte in die Stadt wollte, um nach Geburtstagsgeschenken zu schauen. Für wen?…na, das können Sie sich bestimmt schon denken. Die Ergänzung „Handtücher hattest du dir doch gewünscht, oder noch etwas anderes?“ irritierte die junge Frau und veranlasste sie dazu, das Thema zu wechseln. Schwammig erinnert sie sich an die Aussprache dieses Wunsches vor längerer Zeit. In der Tat benötigte sie dringend zusätzliche Handtücher, insbesondere für Gäste im neuen Eigenheim. Dieses Jahr hatte sie die Front nach vorne gewagt und nach langer Zeit wieder einmal konkret Wünsche gegenüber der Familie geäußert, denn sie wusste, wie schwer es ihren Verwandten fiel, selbstständig eine Geburtstagsidee zu entwickeln. Während in den Vorjahren Geburtstagenttäuschungen durch Äußerungen wie „Ihr braucht mir nichts zu schenken!“ oder „Wir haben doch sowieso kein Geld!“ im Voraus außer Kraft gesetzt worden waren, versuchte Leben es in diesem Jahr mit gefühlsneutralen, präzise benannten Materialgegenständen. Neben den Handtüchern hatte Leben vor allem eine externe Festplatte als Wunsch geäußert. Dieser Wunsch konnte die finanziellen Mittel nicht überschreiten, weil ein anderes Familienmitglied das gleiche Geschenk zu einem Geburtstag bekommen hatte.
Tröpfelnd bahnte sich ein gefühlskaltes Ende des Telefonats unmittelbar an. Hartnäckig schleuderte die Mutter noch einmal die Frage hinaus: „Hattest du dir außer den Handtüchern noch etwas gewünscht?“ Irritiert fühlte sich das Mädchen gezwungen die Grenzen ihres Könnens zu verbalisieren. Mit den Worten „Heute an meinem Geburtstag möchte ich nicht noch mal über meine Geburtstagswünsche sprechen“ und dem Zusatz „Ihr braucht mir nichts schenken“ gab die Tochter ermüdet den Kampf um Gleichberechtigung und Wertschätzung auf. Damit die Mutter das letzte Worte haben konnte, erwiderte sie: „Okay, dann gehen wir eben essen!“
Weil bei dir mein Bauchweh anfängt
16. Juni 2011
Verbannt aus meinem Kopfsalat
Verwandelt von zart zu hart
Photos sind lang eliminiert
Der Kamillentee wird warm serviert
Magen-Darm ist eingedrungen
Wütterich galant abgesprungen
Ein Netz aus Lügen gesponnen
So ist die Zeit zerronnen
Gefügig schleichend auf leisen Sohlen
Wie ein handzahmes, scheues Fohlen
Mit Hingabe vertraut
Fenchelsamen fleißig gekaut
Gefolgt von Kümmeltee in Massen
Werden gebraucht viel mehr Tassen
Eingestürzt ist die Mauer des Schweigens
Unter dem egoistischen Treiben
Einsatz für die Wärmeflasche
Egoismus ist die Masche
Gelernt durch die Straße zu gehen
Rechts und Links keine Blumen gesehen
Eiszapfen im Herzen
Erinnern an Schmerzen
Ein Geschenk für die Ewigkeit?
Einen Film, der den Tag erhellt…
7. Oktober 2010
…konnte ich nach dem Zusammensturz mit dem Sofa und den Flüchen über das Single-Dasein wirklich gebrauchen. Lauscht den heilenden Flüstertönen dieses schönen Films hier:
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Nayana Veritas
Zeitlose Weisheiten
7. Oktober 2010
Zum Ansehen von zeitlosen Weisheiten klicken Sie bitte hier!
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Herzliche Grüße
Nayana Veritas
Der Lehrer: Ein Mensch auf dem Weg zur inneren Mitte – Stressbewältigungsmaßnahmen zwischen Schulrealität und eigenen Ansprüchen
7. September 2010
Kürzlich habe ich ein sehr interessantes Anti-Burnout-Buch für Lehrer von Andreas Hillert gelesen. Einzelne Aspekte daraus möchte ich hier aufgreifen, um Lehrkräften Anregungen für den Schulalltag mitzugeben.
Es ist kein großes Geheimnis, dass ein hoher Anteil von LehrerInnen aus medizinischen Gründen frühzeitig aus dem Dienst ausscheidet. Die Hälfte der Betroffenen leidet an psychosomatischen Erkrankungen. Natürlich gibt es auch in anderen Arbeitsbereichen Menschen, die aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung ihrer Berufstätigkeit nicht mehr nachgehen können.
Ein erschwerender Faktor bei dem Berufsprofil „Lehrer“ ist der gesellschaftliche Status. Obgleich in einigen Kulturkreisen Lehrer von ihrer Umwelt respektiert und geachtet werden, wird ihnen dies finanziell nicht ebenso vergütet. Auch wenn die Gehälter von Ärzten oder Juristen nicht vergleichbar sind, verdient ein Lehrer in Deutschland nicht schlecht. Umso mehr Missgunst geht einher mit der doch offensichtlichen Tatsache, dass Lehrer nur von 8 bis 13 Uhr arbeiten müssen. Viele Mitmenschen sind sich nicht über die Größe der Vor- und Nachbereitungszeit bewusst. Schätzen Sie doch mal, wie viele Stunden ein Lehrer im Jahr vor dem Kopierer verbringt!
Wie viele Elterngespräche schließen sich ohne Mittagspause an den Unterricht an? Unzählige Stunden vor dem PC Zuhause zur Materialzusammenstellung folgen. Nicht zu vergessen ist auch je nach Klassenstufe das Pensum an Bastelarbeit. In regelmäßigen Abständen erfolgen nachmittags ellenlange Konferenzen, die wie andere Besprechungen auch mit mehr oder weniger Erfolg enden. Vorurteile, wie Lehrer seien faule Säcke oder stets ungerecht, kommen vielleicht von Menschen, die selbst sehr unangenehme Erfahrungen mit Lehrern gemacht haben. Von Studenten anderer Fachrichtungen erfährt man durch abfällige Kommentare schon früh, was es bedeutet, gering geachtet, bemitleidet und belächelt zu werden. So gilt es sich die Anerkennung vom I-Dötzchen, über die Eltern, zu Kollegen bis zum Direktor und vielleicht noch weiter, stets hart zu erarbeiten.
Perfektionistische Arbeitstypen, die stets darum bemüht sind, es allen recht zu machen, sind anfälliger dafür, in der Maschinerie der Schulrealität unterzugehen. Was auch immer Sie tun, nie werden Sie sämtliche Schüler, Eltern und Kollegen gleichermaßen zufrieden stellen können. Machen Sie sich frei von diesem utopischen Anspruch! Ferner verweist Hillert darauf, dass Menschen, die in ihrer Kindheit nicht gelernt haben, zu streiten, zwangsläufig in Konfliktsituationen geraten, bei denen Sie den Kürzeren ziehen werden. Haben Menschen nicht gelernt, ihre eigenen Gedanken und Bedürfnisse zu artikulieren, sondern sich stattdessen der Dominanz des Familienoberhauptes stets untergeordnet und den Verhältnissen angepasst, kann man sich die Schuhe „Ich bin nichts wert“ und „Ich muss mich den Gegebenheiten unterordnen“ schon mal anziehen, wenn man sich dieser Persönlichkeitsmerkmale nicht bewusst ist. Es ist überaus wichtig, den Kollegen gegenüber auch mal ein „Nein!“ auszusprechen. Sie dürfen durchaus ihre Grenzen selbst feststecken. Es geht nicht, dass man immer wieder Arbeiten bei Ihnen ablädt. Nein, nein, nein…auch jemand anderes wird das machen können….und oh doch, die Kollegen werden das auch mal ohne Sie schaffen! Ich bin ganz sicher. Auch wenn die perfektionistische Grundhaltung eines Beamten auf zweifelhaften Wegen während der Ausbildung ins Gedächtnis gelangt ist, gilt es diese nun abzulegen, denn Sie sind auch nur ein Mensch. Bestimmt haben Sie als Lehrer eine verantwortungsvolle Rolle in der Gesellschaft, aber diese gilt es im Rahmen der Möglichkeiten wahrzunehmen. Die Isolation der Lehrer untereinander ist ein weiterer belastender Faktor. Als Einzelkämpfer getrimmt, fällt es schwer, den Kollegen um Rat oder Hilfe zu bitten. Traurigerweise erfährt man manchen Ortes nicht die notwendige Unterstützung. Einige Menschen vertreten vehement die Ansicht, Berufliches und Privates seien strikt zu trennen. Sicherlich gibt es private Details, die man nicht preisgeben möchte. Nach meinem Verständnis ist dennoch ein gewisses Vertrauensverhältnis zu den lieben Kollegen wünschenswert, denn dies kann sowohl den Berufsalltag als auch ein harmonisches Privatleben entlasten. Ich möchte durchaus meinem Kollegen auch mal sagen können. „Du, heute fühle ich mich nicht wohl, weil ….“ Im Gegenzug spricht man im Privatleben doch auch mal über die Schule. Warum also nicht auch mal etwas (wohl überlegt!) von sich selbst preisgeben und so Nähe und Herz denjenigen entgegenbringen, mit denen man tagein tagaus zusammen ist. Ich jedenfalls möchte nicht in einem anonymen Arbeitstierverhältnis neben meinen Kollegen daher leben und möglicherweise nicht mitbekommen, dass es einem Mitmenschen zur Zeit nicht gut geht, wegen diesem oder jenem Problem.
Ein weiterer Faktor kann mitunter auch die Belastung aus dem Privatleben sein. Bei Alleinstehenden spielt die Fokussierung auf den Beruf eine nicht ungefährliche Rolle. Eine nicht funktionierende Partnerschaft kann sich ebenso auf die Berufstätigkeit auswirken.
Wenden wir uns nun aber weg von der Einzelkämpferproblematik den Strategien der Stressbewältigung zu. An erster Stelle wird hier das Zeitmanagement genannt. Planen Sie den zeitlichen Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten genauso wie Weggezeiten und Entspannungszeiten! Kalkulieren Sie auch Zeiten für Unvorhergesehenes mit ein! Legen Sie einfache Tätigkeiten in Stunden geringer Konzentrationsfähigkeit! Kontrollieren Sie Zeitdiebe! Ein aufgeräumter Schreibtisch kann dabei hilfreich sein. Vermeiden Sie Ablenkungsfallen und vor allem räumen Sie sich das Recht ein, auch mal das Telefon abzuschalten, um das Arbeitspensum ungestört bewältigen zu können! Glauben Sie mir, andere überhören das Klingeln auch gelegentlich!
Entspannung, Entspannung und noch mal Entspannung gilt es, Woche für Woche nachzugehen. Sie haben es verdient!!! Ein Yogakurs, regelmäßige Meditationsphasen oder ein Spaziergang in der Natur steht Ihnen zu! Jeder muss hier selbst entscheiden, wie er am besten entspannen kann. Gliedern Sie Entspannungstechniken in den Schulalltag ein!
Erscheinen Schüler, Eltern und Kollegen bereits absolut gruselig, scheuen Sie sich nicht davor einer Supervisionsgruppe beizutreten! Alle Lehrer, die während des Studiums auch Psychologieseminare genossen haben, sollten dies keineswegs belächeln, sondern in der systematischen Reflexion von Konfliktsituationen die Erweiterung ihrer Sozialkompetenz erkennen. Eine Supervision muss nicht auf biographisch-reflektierender Ebene erfolgen. Schließen Sie sich einer Gruppe, in der es um die inhaltliche Reflexion auf sachlicher Ebene geht, wenn Sie ihre Persönlichkeit nicht von der Kindheit auf entblättern wollen! Lehrer sind in der Regel kreative Menschen. Oft hilft es, ein Geschehen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Lassen Sie sich von anderen Ideen und Lösungsmöglichkeiten inspirieren. Zuhören kann doch gar nicht schaden. Auch die Reaktion anderer Lehrer in ähnlichen Situationen kann durchaus aufschlussreich sein.
Ich habe an dieser Stelle nur drei Anregungen erläutert, da diese für mich zentrale Stressbewältigungsmaßnahmen sind. Sorgen Sie selbstständig für ihre Berufs- und Lebensmotivation. Gehen Sie einem erfüllenden Hobby nach, aber verbessern Sie auch den Kontakt zu den Kollegen. Mit wem kann ich mich über Probleme im Unterricht austauschen? Denken Sie aktiv über Arbeitsteilung nach. Es bringt so viel mehr Erfolg und Konsens, Unterrichtsstunden gemeinsam vorzubereiten. Wem kann ich diese Aufgabe vertrauensvoll übertragen? Fortbildungen helfen, das pädagogische Repertoire zu erweitern. Innovativer Unterricht ist so wahrscheinlicher, auch wenn man nicht bei jedem Trend mitschwimmen muss. Bauen Sie ihr soziales Netz im Privatleben aus! Kontaktieren Sie Menschen, die Halt geben!
Ich hoffe, dass ich den Lesern einige gute Tipps mitgeben konnte. Sicherlich lässt sich manchmal auch nicht vermeiden, dass kurzfristig Spannung entladen wird. Vergessen Sie dabei einfach nicht, dass Lehrer auch nur Menschen sind!
Einfache Wahrheiten: 100/0 Prinzip
27. August 2010
Für alle diejenigen, die sich für die Ausbreitung von positiver Energie interessieren, kommt hier ein schönes Video!
Viel Spaß…
Beschäftigungsmaßnahmen
25. August 2010
1. Freunde anrufen, die spürbar Zeit für einen haben I
2. einen schönen Spaziergang in der Natur machen
3. meditieren I
4. basteln I
5. Handarbeit
6. ein schönes Buch an einem gemütlichen Platz lesen
7. schreiben (Blog oder Brief) I
8. aufräumen I
9. das Auto putzen
10. Koch- oder Backrezepte ausprobieren
11. einen Bibliotheksbesuch machen I
12. eine Ausstellung besuchen
13. ins Ballett gehen
14. Kontakt zu spirituellen Menschen suchen
15. zu einem Vortrag gehen
16. jemandem helfen
17. Computerspiele ausprobieren
18. Fenster putzen
19. DvD ausleihen
20. Nägel lackieren
21. ein Fußbad machen
22. eine Gesichtsmaske auflegen
23. Kopfhaut mit Öl massieren
24. Fahrrad fahren
25. joggen I
26. schwimmen
27. Fußball spielen
28. Photos machen
29. Selbstwert vergrößern (Blumen, etwas zum Anziehen, ein Glas Wein,…) I
30. etwas zeichnen I
31. ins Kino gehen II
32. Yoga machen
33. etwas Verrücktes machen (z.B. im Kopfstand versuchen zu trinken, einen Tag ohne Verwendung von Händen arbeiten, komplett pink angezogen durch die Stadt gehen oder einen Tag als Mann verkleidet ausprobieren
)
Trügerische Heuchelei
5. August 2010
wartet an jeder Ecke versteckt
ich halte mich bedeckt
honigsüße Leichtigkeit ertönt
doch das Nacheifern ist verpönt
des Adlers Krallen zu entkommen
und sich in Selbstkontrolle sonnen
dieses Ziel gehört der Macht
die sich im Spiegel selbst anlacht
so erlernt ist das Streben
nach dem unermüdlichen Geben
aus dem schon leeren Fass
wann werden wir es füllen?
und uns in Wärme hüllen?
trägt Gerechtigkeit deinen Namen?
Willkommen in Indien!
1. Juli 2010
Ohne Worte sind die Bastian Pastewka Folgen 1-6 auf Youtube. Da ich ungern die Videos hochladen möchte, bitte ich die Leser in You tube: Bastian Pastewka Indien einzugeben und sich dort die 6 fantastischen Dokumentationsfolgen anzusehen. Es lohnt sich!!!
Anschauen auf eigene Gefahr. Bei durch Lachen verursachten Bauschschmerzen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an mich!
Viel Spaß!
P.S.: Folge 1 beinhaltet ein etwas längeres Intro, danach gehts los!
Im Gourmet-Himmel
24. Juni 2010
Im Himmel zwischen BioGourmet, Rapunzel, Alnatura und Tartex habe ich soeben festgestellt, dass Lebensmittelbeschaffungsmaßnahmen zur Magensättigung benötigt werden. Nun stehe ich vor großen Gewissensbissen, ob ich die Balance zwischen dem Gourmetgeschmack meiner Freundin und der gähnenden Leere in meinem Portemonnaie aufrechterhalten muss. Die freundschaftliche Harmonie und die Devise „Nur das Beste für mich“ gefallen mir. Aber durch die Arbeitspause fehlen die dafür notwendigen Mittel.
Oh je, oh je, oh je…..

