Für alle diejenigen, die sich für die Ausbreitung von positiver Energie interessieren, kommt hier ein schönes Video!

Viel Spaß…

100/0 Principle | 100/0 Principle.

Beschäftigungsmaßnahmen

25. August 2010

1. Freunde anrufen, die spürbar Zeit für einen haben I

2. einen schönen Spaziergang in der Natur machen

3. meditieren I

4. basteln I

5. Handarbeit

6. ein schönes Buch an einem gemütlichen Platz lesen

7. schreiben (Blog oder Brief) I

8. aufräumen I

9. das Auto putzen

10. Koch- oder Backrezepte ausprobieren

11. einen Bibliotheksbesuch machen I

12. eine Ausstellung besuchen

13. ins Ballett gehen

14. Kontakt zu spirituellen Menschen suchen

15. zu einem Vortrag gehen

16. jemandem helfen

17. Computerspiele ausprobieren

18. Fenster putzen

19. DvD ausleihen

20. Nägel lackieren

21. ein Fußbad machen

22. eine Gesichtsmaske auflegen

23. Kopfhaut mit Öl massieren

24. Fahrrad fahren

25. joggen I

26. schwimmen

27. Fußball spielen

28. Photos machen

29. Selbstwert vergrößern (Blumen, etwas zum Anziehen, ein Glas Wein,…) I

30. etwas zeichnen I

31. ins Kino gehen II

32. Yoga machen

33. etwas Verrücktes machen (z.B. im Kopfstand versuchen zu trinken, einen Tag ohne Verwendung von Händen arbeiten, komplett pink angezogen durch die Stadt gehen oder einen Tag als Mann verkleidet ausprobieren 😉 )

Im Gourmet-Himmel

24. Juni 2010

Im Himmel zwischen BioGourmet, Rapunzel, Alnatura und Tartex habe ich soeben festgestellt, dass Lebensmittelbeschaffungsmaßnahmen zur Magensättigung benötigt werden. Nun stehe ich vor großen Gewissensbissen, ob ich die Balance zwischen dem Gourmetgeschmack meiner Freundin und der gähnenden Leere in meinem Portemonnaie aufrechterhalten muss. Die freundschaftliche Harmonie und die Devise „Nur das Beste für mich“ gefallen mir. Aber durch die Arbeitspause fehlen die dafür notwendigen Mittel.

Oh je, oh je, oh je…..

Madame Gesund

Madame Gesund

Hallo Bloggerfreunde,

manchmal habe ich Probleme beim Einloggen in WordPress und weiß nicht genau woran das liegt. Heute habe ich mir sogar mein Passwort zurücksetzen lassen. Ich lasse alle Cookies zu und dennoch ist mir das Einloggen manchmal verwehrt? Mache ich irgendetwas falsch?

Ich warte auf eure guten Tipps.

Wundersame Reise

26. Mai 2010

So wie die Morgensonne sich am Abend zur Ruhe legt, so wird auch jedes Leid und jede Freude vorübergehen. Die Krokodilstränen des im Schmerz Verhafteten finden Trost, nachdem sie sich selbst im Spiegel wieder wahrnehmen lernen. So weiß es das Gesetz der Zeit. Und auch der im Lachen Beflügelte findet wieder zurück aus dem Land der Schwerelosigkeit.

Auf dieser Berg- und Talfahrt begegnen einem Menschen, die eine Spur von zauberhafter Wärme hinterlassen. Längst vergessen bringen diese Menschen die Gabe des Heilens mit sich. Mit einer Liebe, die nur vom Geben und ohne jeden Fortpflanzungshintergedanken motiviert ist, schenken sie dir Hoffnung und Kraft. Der Schmerz ist nicht vergessen, doch die Zuneigung und der Glaube an dich ermutigen. Erneut ist man bereit, das Leid anzusehen, zu akzeptieren und sich emotional abzusondern. Die Begegnung mit engelsgleichen Pfeilern kennt keine richtungsweisenden Türen. Vielmehr ist sie der Beistand, der mit dir in den Startlöchern an der Kreuzung steht.

Wer möchte heute noch den Schmerz deines Leidens hören? Wäre es nicht lustiger und einfacher der Unterhaltung lachender Menschen beizuwohnen? Neben der Gabe des Heilens verfügen Zauberwesen, über die Fähigkeit des Zuhörens. So streichen sie Balsam auf unsere verkrusteten Wunden.

Viele freundliche Weggefährten habe ich schon auf meiner Reise kennen gelernt. Einige Seelenverwandte reichen mir immer noch ihre heilende Hand. So kam ich vergangenes Wochenende in den Genuss, in einer Wohnung zu hausen, obgleich die Bewohnerin selbst zu der Zeit nicht da war. Kurz die Hand eines Mitmenschen zu halten, eine herzliche Umarmung oder ein freundliches Wort….welch großer Liebesbeweis?! Im Tränenmeer sind Menschen im Gleichschritt mitgelaufen, ohne zu belächeln, nur um da zu sein, nur um des Gebens Willen. Trotz zahlreicher Kilometer Entfernung scheuen sie weder Kosten noch Mühe, mich aufzupäppeln, mir Licht zu zeigen und mich mit Aufrichtigkeit zu bereichern. Als ich den Adoptionsgedanken erwähnte, folgte eine Predigt, die dazu diente, mich zu begradigen, so dass das Spiegelbild wieder erkenntlich war. Weit entfernt wohnt eine Blume, die mit dem magischen Spruch am Ende des Gesprächs „I love you.“ jede Wunder zu verschließen vermag, denn sie weiß, dies ist nicht Bestandteil meines bisherigen Weges und gerade deswegen, wird sie der abermaligen Wiederholung nicht müde.

In Liebe für A, B, Chr, Chi und M.

Wärmeflasche, du Allerliebste mein,

wärmst mich jeden Abend gar so fein.

Eine Nacht ohne dich

ist wie ein Tag ohne Licht.

Dein roter Flies, so samtig weich,

einem Kuscheltier gleich.

Bettest du mich sicher und geborgen,

vertreibst meine Kältesorgen.

So voll Wärme und Zuversicht

flüchtet der Einsamkeitswicht.

Auf nimmer Wiedersehen soll er verschwinden.

Kann ich mich doch mit dir immer winden.

Rettest so manche Frostbeule

vor der deutschen Wintereule

Sterneschnuppen voller Dankbarkeit blitzen,

wenn wir gemeinsam ins Land der Träume flitzen.

Der Blick am Abend

Glaubt man der „Quelle“ W….IKNOWITALL dann geht die Verwendung von Behältern zum Wärmen auf das 8. Jh. zurück, wo sie erstmalig in der Liturgie auftauchen. Davor gab es schon heiß gemachte Steine oder Ziegel, die dann in ein Tuch eingeschlagen wurden.

Im 16. Jh. gab es zunächst Wärmebehälter aus Zink, im 18. Jh. auch aus Kupfer. Besonders beliebt waren die Messing – Bettpfannen, die zum Schutz vor Verbrennungen mit einem gehäkelten Überzug versehen wurden. Seit den 20er Jahren werden die Gummiflaschen benutzt.

Die vernachlässigte, ältere Frau ist auf der permanenten Jagd nach Aufmerksamkeit. Ihr primäres Ziel besteht darin, sich im Kreise der Familie oder unter Freunden in den Mittelpunkt des Gespräches zu drängen. Meist gelingt ihr dies durch dominante Gesprächsleitung. Die vernachlässigte Frau fordert die verbale Bestätigung in Kleidungsfragen, Lobaussagen über „vorbildhafte“ Christen und geschmacklichen Essensfragen. Der Gesprächspartner hat die Qual der Wahl, die Bestätigung in höflichem, immer der Aussagenden Recht gebenden Ton, hörbar zu artikulieren. Beim unter Frauen üblichen Übertrumpfungswettkampf ist das jugendliche Makel der Tochter, ihr gegensätzliches Verhalten, ihre Gesprächszurückhaltung, ihr Desinteresse an dem „richtigen“ christlichen RitualWAHNsinn ein besonderer Dorn im Auge. Das Streben, die Jüngere als minderwertig, schlecht und wertlos zu präsentieren, wird im Familien- und Freundeskreis mit Aufmerksamkeit erfolgreich belohnt. So schafft sie es, sich aus der selbst gezüchteten Misere nach vielen Ehejahren zu befreien und im Licht aufrecht zu stehen.

Quelle der Misere ist die nicht vorhandene Zuneigung des Mannes. Weswegen die Zuneigung des Mannes verwehrt ist, kann der Außenstehende allerdings nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass sie spürbar weiterhin nicht existiert.

Umso dankbarer ist man über zweierlei Dinge. Zum einen ist dies die religiöse Ritualbefolgung. Nachdem dem Mann die Anerkennung der Frau, nur über die Religion zugänglich ist, folgt er den Spuren dieser Pfade. Man sammelt gemeinsames Gesprächsmaterial, fällt einstimmig wertende Urteile und genießt zusammen die neue Freizeitbeschäftigung. Zum anderen geht daraus noch eine weitere Gemeinsamkeit hervor. Dankbar erkennt man den Dorn im Auge, das Hindernis allen Übels und ernennt dieses Familienmitglied zum widerwärtigen Parasit.

Nachdem ich gestern schon überlegt habe, welchen Beitrag ich meinen Lesern dieses Wochenende zukommen lassen werde, ergab sich heute spontan ein neuer Anlass.

Wieder einmal bin ich gezwungen die heiligen Schwestern in der Umgebung zu besuchen. Zwar hatte man mir Monate vorher versprochen, ich müsste nicht mehr gegen meinen Willen dort hin gehen, aber natürlich war dies (wie vieles andere auch) eine Lüge.

Nachdem vor Monaten stattfindenden Streitgespräch mit meinem Vater, bei dem ich als Quelle des nächsten Herzinfarktes bezeichnet, als schlechte Religionslehrerin verurteilt und mein Benehmen als beschämend angeschrieen wurde, hatte ich mir bereits vorgenommen beim nächsten Mal gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Nicht jedoch ohne diese für mich Augen öffnende Situation mit ein paar Integrationsfragen an die Leser zu richten. Erwähnt werden muss, dass ich im Anschluss an dieses Streitgespräch von meinem drei Jahre jüngeren Bruder verbal rausgeschmissen wurde. Vorausgegangen war diesem Gespräch ein Telefonat mit meinem Vater, bei dem ich eingewilligt hatte, mit zu den Schwestern zu kommen. Allerdings hatte ich mir die Frechheit herausgenommen, nicht an der Messe teilnehmen zu wollen. Es ging also inhaltlich nicht darum, die Schwestern zu treffen, sondern primär darum, die Tochter als rechtmäßige gläubige Katholikin neben dem bereits gelungenen Sohnemann zu präsentieren.

Natürlich fehlt bis dato jegliche Entschuldigung für all diese Worte, die gegen mich gerichtet wurden. Sie ist ja auch unnötig, denn ich bin in der Reihenfolge der indischen Rangordnung nur das letzte Glied. Ehrlich gesagt ist die Reaktion meines Bruders in keiner Weise ungewöhnlich für ein männliches, indisches Familienmitglied. Der indische Mann hat die indische Frau gefügig zu machen, zu dominieren und seine Eltern als Gott ebenwürdig vor allem Übel zu beschützen. Im Zweifelsfall gilt es, sie auch vor nicht parierenden Familienmitgliedern zu bewahren.

Ungewöhnlich ist allerdings, dass es sich bei dem Bruder um jemanden handelt, der Zeit seines Lebens in Deutschland aufgewachsen ist. Er ist hier zu Schule gegangen und hier studiert er. Wie passiert es, dass jemand nur scheinbar in die nationale Gesellschaft integriert ist, aber sich für eine Lebensführung fernab von der Umgebung, in der er lebt, entscheidet? Leben wir aneinander vorbei? Kommunizieren wir zu wenig miteinander? Fangen wir unsere Mitmenschen in ihrer Einsamkeit zu wenig auf? Wie kann man Rückhalt geben und Integration verbessern?

Ein weiterer mich beschäftigender Gedanke ist, wie kann man dem heranwachsenden Mann die Verlockung nach Dominanz über die Frau, allgegenwärtiger Richtigkeit und Aufmerksamkeit madig machen? Denn die Verlockung des Patriarchats ist nicht nur für den indischen Heranwachsenden präsent, sondern auch so mancher Europäer fühlt sich diesem kulturellen „Vorteil“ nicht abgeneigt.

Die Weggabelung

1. Mai 2010

Seit einigen Wochen denke ich über die Worte einer lieben Freundin nach. Bei einem Telefonat diskutierten wir darüber, wie man eine Freundschaft aufrecht erhält. Grundsätzlich sind wir uns über die Notwendigkeit des aktiven Handelns einig. Umso mehr verwirrten mich die Worte: „Eigentlich ruft man doch eher nur an, wenn es einem nicht gut geht.“ Bedeutete dies, dass man die selbständige Kontaktaufnahme nur in Notsituationen sucht? Vergisst man den Freund in Zeiten der Unbeschwertheit? Wende ich mich selbst an meine Freunde nur in misslichen Lagen? Sprachlosigkeit folgte einer gewissen Verdutztheit. Ein wahrer Freund sei doch derjenige, den man von heut auf morgen, um Hilfe bitten und auf den man sich jederzeit verlassen könne. Dieser Gedanke ist durchaus einleuchtend und dennoch dachte ich in den vergangenen Wochen noch mehrere Male über dieses Gespräch nach…

 …bis sich eine neue Tür öffnete: Wahrscheinlich wurden nur die Worte etwas missverständlich gewählt. Vielleicht stand ein ganz anderer Gedanke hinter dieser Aussage. So könnte es als ein großes Kompliment verstanden werden, wenn man sich in Zeiten des Schmerzes voll Vertrauen an seine Freundin wendet. Dürfen wir uns nicht geehrt fühlen, wenn der Besagte, sein Leid mit uns teilen möchte?

Wir stehen an einer Weggabelung mit zwei Gedankengängen.

1. Gedanke: In schwierigen Momenten kann ich immer auf meine Freundin zählen.

2. Gedanke: Ausschließlich in der Not suche ich den Kontakt zu meiner Freundin.

Die schönsten Füße der Welt

Kakao und Milch: Zwei Freunde fürs Leben

Der Betrachte entscheidet, welchem Gedankengang er folgen möchte. Einige bewerten es möglicherweise als herabwürdigend, wenn man die Nähe des Freundes lediglich in ausweglosen Situationen sucht. Andere hingegen fühlen sich abgewiesen, wenn ihr Rat oder ihre Hilfe in der depressiven Phase nicht beansprucht wird. Wie nun sollen wir uns entscheiden? Gilt es die Unterstützung des Freundes in der Not zu suchen oder sollen wir in der schweren Stille alleine ausharren? Schließlich möchte man niemandem zur Last fallen.

 Essentiell ist an der Schilderung der Problematik die unterschiedliche sprachliche Ausdrucksweise, die zeigt, dass es sowohl eine positive als auch eine negative Darstellungsmöglichkeit gibt. Der Zuhörer entscheidet, welchen Weg er einschlagen möchte. Sprache verkörpert das Motiv der Aussage, aber am Ende obliegt es dem Empfänger, wie er die codierte Nachricht entschlüsselt.

So genießen wir die Wahlfreiheit der Entscheidung. Wir können uns dafür entscheiden, es zu akzeptieren oder es nicht zu akzeptieren. Entscheiden wir uns für die Akzeptanz der positiven, wohlwollenden Betrachtungsweise, dann legen wir Steine für den Transformationsweg. Durch diese bewusste Entscheidung nehmen wir aktiv an der Verwandlung des Lebens teil. Entscheiden Sie, ob das Ziel der Lebensreise nicht einzig und allein in der Verwandlung von Leben liegt.

Nach anfänglichem Schmunzeln habe ich mich dafür entschieden, es als Ehre zu empfinden, dass die Hilfesuchende sich in der Bedrängnis an mich wendet und die Wertschätzung erkannt.

Hübsch und reizend

24. April 2010

Die Entwicklung zu einem schönen und immer bereiten Sexobjekt ist erschreckend. Sie ist nicht nur speziell für uns Frauen erschreckend, sondern hat auch eine negative Auswirkung auf unsere Gesellschaft.

In den westlichen Ländern hat diese Entwicklung schon dazu geführt, junge Mädchen immer mehr unter Druck zu setzen. Viele Mädchen leiden an Bulimie oder anderen Essstörungen, um dem Schönheitsideal zu genügen, das von den Medien vermarktet und von der Gesellschaft unterstützt wird. Aber nicht nur die jungen Mädchen, sondern auch erwachsene Frauen, um die 30 und „älter“, sind von diesem nicht enden wollenden Wettkampf betroffen. Einige von ihnen lassen beispielsweise eine Tagesmahlzeit aus oder gehen einer anormalen sportlichen Aktivität nach. Dieser Übertrumpfungswettkampf und SchönheitsWAHNsinn muss aufhören.

Nicht nur in Asien, sondern auch hier in Europa ist dies, bis zu einem gewissen Ausmaß, die unverblümte Realität. Die Werbung im Fernsehen wird immer trivialer. Reizüberflutung führt zur Abstumpfung sinnlicher Wahrnehmung.

In vielen indischen Familien, so modern sie auch sein mögen, ist es selbstverständlich, dass die Augen der Tochter bereits im Alter von 4 Jahren oder auch früher mit Kajal verziert werden. So wird das Mädchen schon früh dazu erzogen, die Aufmerksamkeit männlicher Familienmitglieder auf sich zu ziehen. Es wird süß geschmückt und darf bei Festen Schminke und Schmuck tragen. Hübsch zurecht gemacht wird sie ermutigt, eine unterhaltende Rolle einzunehmen. Ich erinnere mich an mehrere Situationen, bei denen ich beschmückt gekleidet, vor der Verwandtschaft vorsingen sollte und ich hasste es. Ich hasste es, auf dem Präsentierteller zu liegen und habe bis heute die Angst, alleine vorzusingen, nicht verloren. Wenn ich in diesem Leben Mutter werden sollte, werde ich meine eigene Tochter auch präsentierbar dressieren?

Die dahinter stehende Idee ist, dass die hauptsächliche Aufgabe des Mädchens darin liegt, einen Mann zum Zweck der Heirat anzuziehen. Umso schöner sie dabei aussieht, umso leichter ist es einen reichen und ansehnlichen Mann zu gewinnen.

Bis heute ist die Denkweise vieler indischer Mütter, nur wenn meine Tochter hübsch ist, wird sie in der Lage sein, einen guten Partner zu bekommen. Vielen Diskussionen konnte ich entnehmen, wie das Aussehen anderer Mädchen beurteilt und zum Teil auch im Beisein der Anwesenden negativ ausgesprochen wird. „Sie ist zu dick“ oder „Für ein dunkleres Mädchen ist sie eigentlich ganz hübsch….habe ich mich geirrt: Dunkele Mädchen können doch AUCH HÜBSCH sein.“. Derartige Kommentare sind Hörbeispiele meines Alltags. Dabei lässt meine eigene Familie natürlich auch kaum eine Gelegenheit aus, mein eigenes Aussehen zu beurteilen. “Deine Haarfrisur sieht scheiße aus” oder “Also das willst du anziehen? Das finde ich bescheuert.” Ohne jegliche Übertreibung kann ich behaupten, dass dabei wirklich Wörter wie „Scheiße“ und „bescheuert“ verwendet wurden. Inwieweit eine solche Kommentierung das Selbstbewusstsein einer jungen Frau in Betracht der medialen Schönheitsflut zusätzlich verstärkt, bleibt dahin gestellt.

In Europa beginnen die Mädchen recht früh damit, mit Jungen auszugehen. Die attraktiveren Mädchen beginnen früher mit den ersten Dates. Die übrig gebliebenen Mauerblümchen haben keine Dates, wodurch die Angst der Mutter verstärkt wird, ihre Tochter sei wertlos, weil sie noch nicht mal einen Mann anziehen kann! Dies führt zu einer Traumatisierung der „nicht so hübschen“ Mädchen, denn in der Disco bleiben sie am Rand alleine zurück. Noch nicht einmal die hässlichen Jungen interessieren sich für sie.

In Indien habe ich eine Freundin, die ich als schlank bezeichnen würde. Da sie früher Basketball gespielt hat, muss sie zu der Zeit noch dünner gewesen sein. Zwei „Männer“ haben ihr wörtlich und ohne jegliches Versteckspiel, ins Gesicht gesagt „Du bist fetter geworden“. Einer der besagten Männer war auch noch ihr eigener Freund. Die freundlichere Variante davon ist „Du hast schon ein bisschen zugenommen“.

Wer sind diese Menschen, die sich so derb ein Urteil über das Aussehen anderer Mitmenschen erlauben? Sind sie selbst so attraktiv, dass sie sich herausnehmen, über den menschlichen Körper richten zu dürfen? Nein, sind sie nicht, da sie selbst meist einen Rettungsring um sich tragen. Wo sind Menschlichkeit und soziale Intelligenz geblieben?

Die Zeit verstreicht und das Leben entfaltet was das Schicksal für den Reichen, den Armen, den Schönen und den Hässlichen vorgesehen hat. Der Schöne kann in der Gosse landen und der Hässliche, bedenkt man welch harten Preis er für sein minderwertiges Aussehen ertragen musste, trotzdem ein wunderschönes Leben genießen.

Ich möchte auf das Bild der Frau als Sexobjekt aufmerksam machen. Die Welt ist vorangeschritten. Offen bleibt aber, ob das Denken der Menschen sich im Hinblick auf die Rolle der Frau als „HÜBSCH und REIZEND“ verändert hat.